Aus der Geschichte

Die mit größem Umfang in dem, durch das auf dem Terrain der Gemeinde tätigen Bergwerk der Braunkohle besetzten Gebiet geführten archäologischen Arbeiten, ließen feststellen, dass die menschlichen Siedlungen schon zur neolithischer Zeitperiode d.h. 2500-3000 Jahre vor Christus existiert hatten. Die Spuren der Hüten, die Ûberreste der Öfen die zur Keramikausbrennung dienten, als auch die in der Nähe von Czy¿ów und Piaski entdeckten Friedhöfe, zeigen, dass der Platz der am liebsten für die halbstandhafte und Saisonsiedlung gewählt war, ist der Tal des in der Region größten Flusses - Widawka gewesen. Das Alter, der Mehrheit hier entdeckten Siedlungen wird auf die Periode der Lausitz Kultur d.h.ca.600-400 Jahre vor Christus datiert.

Ûber den ungewöhnlichen Unternehmensgeist der Ureinwohner dieser Gebiete können die im Jahre 2003 im Dorf Kamieñ entdeckten Öfen für die Ausbrennung des Kalksteins bezeugen. Wie man sieht die örtlichen Rohstoffe haben schon vor Tausenden von Jahren ihre Anwendung gefunden und deren Bearbeitung war für die Einwohner eine Quelle des Lebensunterhalts.

Der Name Kleszczów erschien zum ersten Mal in dem "Lieber Beneficiorum" Buch des Jan £aski vom XV Jh. In dieser Zeit gehörte das Dorf zu den Ländereien der Diözese von Gniezno, ähnlich wie die anderen, in dem Ortbuch erwähnten Ortschaften: £uszczanowice, Kuców und ¯³obnica. Im XIX Jh. Gehörte Kleszczów zu der Gemeinde Sulmierzyce. Die Gebiete der Gemeinde wurden durch 4 Nationen bewohnt. Neben den Polen lebten hier Deutsche und Juden als auch eine große Gruppe der Tschechien, die aus ihrer Heimat aufgrund der religiösen Verfolgungen geflüchtet sind. Sie haben die evangelisch - protestantische Konfession angenommen. Ihre Kirchengemeinde gibt es in Kleszczów noch heute. Sie wurde hier aus dem Gebiet des Dorfes Kuców verlegt, das - ähnlich wie einige andere Siedlungen - durch das Tagebau der Braunkohle besetzt wurde.